Trauer um Mr. Aikido – Klaus Krüger

Sein Leben war das Aikido, die japanische Kunst waffenloser Selbstverteidigung. Klaus Krüger, langjähriger Vorsitzender der Aikido-Sparte des ATSV Stockelsdorf, Träger des 8.

Sein Leben war das Aikido, die japanische Kunst waffenloser Selbstverteidigung. Klaus Krüger, langjähriger Vorsitzender der Aikido-Sparte des ATSV Stockelsdorf, Träger des 8. DAN (Meistergrad) und Mitbegründer des Tendo-Aikido-Verbandes (TAV), ist tot. Er verstarb einen Tag vor dem Lehrgang zum 25-Jährigen des TAV.

 

 

Klaus Krüger starb im Alter von 83 Jahren. Quelle: Foto: Privat

Der in Stettin geborene Kampfkünstler begann im Alter von 40 Jahren mit dem Aikido. 43 Jahre lang war der Mann, der die ATSV-Sparte aufgebaut hat, auf der Matte aktiv. Klaus Krüger war Chef der Bundesgruppe Aikido im Deutschen Dan-Kollegium und langjähriger Chef des TAV. In Verbandskreisen war der Aikido-Lehrer durch seine freundliche Art beliebt. Unbeirrt ging Krüger seinen Weg mit dem Ziel des Strebens nach vollkommener Technik und hat viele Aikidoka geprägt. „Er war sehr interessiert und engagiert“, sagt Reiner Brauhardt, einer der höchsten deutschen Aikido-Meister. Klaus Krüger gab nationale und internationale Lehrgänge, trainierte unter anderem bei Koichi Tohei, einem der weltbesten Aikido-Lehrer, und pflegte intensive Kontakte zum Großmeister Kenji Shimizu, bei dem er besuchsweise in Japan trainierte und den er sogar zu Lehrgängen nach Stockelsdorf holte.

Artikel von Lübecker Nachrichten - jac, verfasst am 02.06.2018 - 18:30  (LN vollständige Artikel)